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Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

1

Dienstag, 4. November 2008, 01:46

Armutszeugnis

Schaut da mal rein:

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/9383045

Zitat


Ein Versprechen allerdings konnte Verkehrs-AG-Chef Hinckeldeyn sofort geben: "Alle, die sich nach der Veranstaltung in eine Liste eintragen, bekommen den neuen Fahrplan geschickt. Er ist nicht vergriffen.


Schwächer geht es nimmer... Wann nimmt der unfähige Hinkelstein seinen Hut?

Registrierungsdatum: 16. Oktober 2008

2

Dienstag, 4. November 2008, 13:09

RE: Armutszeugnis

Schaut da mal rein:

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/9383045

Zitat


Ein Versprechen allerdings konnte Verkehrs-AG-Chef Hinckeldeyn sofort geben: "Alle, die sich nach der Veranstaltung in eine Liste eintragen, bekommen den neuen Fahrplan geschickt. Er ist nicht vergriffen.


Schwächer geht es nimmer... Wann nimmt der unfähige Hinkelstein seinen Hut?



Was ist daran schwach?

Registrierungsdatum: 7. März 2007

3

Dienstag, 4. November 2008, 13:52

RE: RE: Armutszeugnis




Was ist daran schwach?



Leider einfach ALLES !!! :D :D :D

Dieser Quatsch mit den sog. Metrolinien (im Kleinstadttakt) - da kriege ich schon nen dicken Hals!!! X(
Und dann eben einfach keine Angebotsverbesserungen sondern -verschlechterungen, wie im Forum ja bereits hinreichend dargestellt. Da braucht's keine Regionalkonferenzen.
Da muss man nur einfach mal in vergeichbar grosse Städte fahren und sich angucken, wie die das machen ... (z.B. Freiburg 8) , Karlsruhe 8) , Kassel 8) , Augsburg 8) , Magdeburg 8) etc. etc.)

Registrierungsdatum: 21. September 2008

4

Dienstag, 4. November 2008, 13:55

Wahrscheinlich, dass man, wenn man "Werbung" (sprich den Fahrplan) bekommen will, sich erst dafür anmelden muss. Andere Unternehmen machen von sich aus Werbung und auf Neuerungen aufmerksam.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

5

Dienstag, 4. November 2008, 14:24

RE: RE: Armutszeugnis

Was ist daran schwach?


Das ist nicht schwach, das ist arrogant! Da werden die Eingeborenen mit Glasperlen abgespeist.

Marcus

Registrierungsdatum: 28. August 2008

6

Dienstag, 4. November 2008, 15:22

RE: Armutszeugnis


"Alle, die sich nach der Veranstaltung in eine Liste eintragen, bekommen den neuen Fahrplan geschickt.


Da schnappt sich die Verkehrs AG ja mal wieder geschickt die Adressen derer, die sich noch für diesen Fahrplan interessieren oder ihn nicht verstehen. *Gibt dann demnächst für diese Leute bestimmt nicht nur das Fahrplanheft sondern noch mehr Werbung, vielleicht das man zu BS- Energy als Stromanbieter wechseln sollte*
Genauso sinnlos wie den Fahrplan per Post zuzuschicken. Die Verkehrs AG hätte es gleich billiger haben können wenn man ausreichend Exemplare bei der Veranstaltung gehabt hätte. Tja da gibt die Verkehrs AG lieber noch mal ordentlich Gebühren aus um die Fahrpläne zustellen zu lassen :sleeping:
Herr Hinkelstein! Bitte aufwachen und das Geld lieber in Schienennetz, Fahrzeuge und gute Fahrpläne stecken, da ist es besser aufgehoben :)

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

7

Dienstag, 4. November 2008, 23:24

Hm, ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich der Meinung bin, dass die Kritik nicht angebracht ist. Es ist doch so: entweder lügt die BSVAG, dass das Leistungsangebot gleich geblieben bzw. leicht gestiegen ist oder es ist einfach so, dass die Leistung auf den gegebenen Strecken schlecht verteilt wurde. Das erste wurde offensichtlich noch nicht wiederlegt, das zweite mag ich nicht ganz glauben, zumal die "Reform" ja sonst keinen Sinn gehabt hätte (außer das erste zu erfüllen).
(Dinge wie schlechter Liniennetzplan mal ausgenommen)

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

8

Dienstag, 4. November 2008, 23:46

Hm, ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich der Meinung bin, dass die Kritik nicht angebracht ist.


Sie ist angebracht... Lies dir den BZ-Artikel nochmal genau durch, dann wirst du sehen, daß besonders die Schlußaussage von Herrn Hinkelstein eine Ohrfeige für den Beförderungsfall ist...

Ich stehe jedenfalls zu dem Kommentar; nur wollte ich nicht so drastisch sein wie ME, obwohl das den Punkt genau trifft.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

9

Dienstag, 4. November 2008, 23:55

Die Anfangskritik, ok, das will ich jetzt nicht bewerten. Aber es wird auf der BSVAG rumgehackt in einer Weise, die ich nicht verstehe. Wie gesagt ist es eine Lüge, dass das Leistungsangebot nicht verschlechtert wurde, dann muss das aufgedeckt werden. Oder die gegenebe Leistung wurde verschlechtert. Da mir der Glaube daran schwer fällt, weil das der Sinn der "Reform" sein sollte, scheint die BSVAG wohl gelogen zu haben?!

Edit: mal davon abgesehen, dass man Leistung auch anders definieren kann und man es als größte Leistung sehen könnte, noch mehr überfüllte Bahnen antreffen zu können.

Registrierungsdatum: 21. September 2008

10

Mittwoch, 5. November 2008, 10:44

Ich hatte es schonmal in einem anderen Thread angedeutet: Ich glaube schon, dass das Leistungsangebot insgesamt erhöht wurde, allerdings eben so, dass man es nicht spürt:
Beispiele:
- M13: fährt jetzt virtelstündlich, früher 20min/halbstündlich
- 418: fährt virtelstündlich (Abschnitt Madamenwe-Stadtpark), um Madamenweg nach Wegfall der 413 auf altem Niveau zu halten (ich würde sogar sagen, dass es für den Madamenweg eine Verbesserung ist, da die Busse schon Weinbergstraße und noch früher anfangen), 418 fährt nun auch im Nachtverkehr.

Dies sind enorme Zuwächse, bei der 418 im Prinzip um das doppelte. Ich kann es so jetzt nur zu diesen Linien sagen, weil ich mich eben mit diesen genauer befasst habe. Aber, ich denke auch, dass es noch weitere Beispiele gibt.

Dem Gegenüber stehen dann die Verringerungen besonders auf einigen Straßenbahnlinien. Diese wiederrum sind eben durch die Stehplätze so deutlich zu spüren, dass sie bei dem Kunden gefühlt extrem stark wahrgenommen werden.
Wenn man dann alle Fahrten, also die die häufiger fahren, und die die seltener fahren, zusammenrechnet, halte ich es durchaus für möglich, dass es eine leichte Angebotssteigerung gab.

Allerdings nützen nunmal den Fahrgästen in der übervollen M1 die halbleer durch die Gegend fahrenden M13 nicht viel...
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

11

Mittwoch, 5. November 2008, 12:08

Kann man also festhalten, dass ein einheitlicher Takt nur dann Sinn macht, wenn die eingesetzten Busse und Bahnen diese Last an Fahrgästen tragen können und nicht zu viele zusätzliche Verstärkerfahrten eingesetzt werden müssen? Und es andernfalls besser wäre, eher auf einen wechselnden Takt zu setzen?

Was ich bis jetzt gut finde, ist die Umgestaltung einiger Linien und die Umstrukturierung der Straßenbahnlinien. Vielleicht könnte man das beibehalten, aber im Gegenzug statt einem 15min-Takt auf einen wechselnden 20/10 min-Takt setzen, um der gegebenen Lastverteilung besser entgegen wirken zu können (was ja auch schon bei der Umstzrukturierung der Linien passieren sollte)? Dabei sollte man aber dann darauf achten, dass mindestens 3 Bahnen immer zur gleichen Minute abfahren.

Kurz gesagt: ist die ganze Liniennetz"reform" mist oder macht die Umstrukturierung der Linien Sinn, der einheitliche Takt bei gleichbleibendem Leistungsangebot aber nicht?

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

12

Sonntag, 9. November 2008, 12:14

@maklin,
mal ne frage, hast du dich mit der M13 wirklich beschäftigt?!?!
Die mag vielleicht ab Rüningen in die Stadt besser geworden sein, aber weiter Richtung Leiferde ist es der letzte Dreck, diese Linie! Sie fährt nur im 30-Minuten-Takt und endet ganz zu Anfang des Ortes. Zur Zeit schließt sie durch die Umleitung zwar das Neubaugebiet an, aber dies ist leider kein Dauerzustand, was wirklich erbärmlich ist, wo es auf anderen Linien doch funktioniert...

Gruß
Simon
Ich mag keine Menschen, Pflanzen, Tiere! Steine sind okay...

7351

unregistriert

13

Sonntag, 9. November 2008, 13:03

@maklin,
mal ne frage, hast du dich mit der M13 wirklich beschäftigt?!?!
Die mag vielleicht ab Rüningen in die Stadt besser geworden sein, aber weiter Richtung Leiferde ist es der letzte Dreck, diese Linie! Sie fährt nur im 30-Minuten-Takt und endet ganz zu Anfang des Ortes. Zur Zeit schließt sie durch die Umleitung zwar das Neubaugebiet an, aber dies ist leider kein Dauerzustand, was wirklich erbärmlich ist, wo es auf anderen Linien doch funktioniert...

Gruß
Simon


Ganz klar: Der Halbstundentakt dort ist erbärmlich. Vor wenigen Jahren wurde in Orte wie sowohl Leiferde als auch Völkenrode oder Lamme noch doppelt so oft gefahren. Krasser Gegensatz hierbei ist, dass gerade diese Bezirke stetig wachsen. In ein damaliges "Kuhkaff" Lamme hätte auch ein 60 Minuten-Takt ausgereicht, heute sieht das anders aus.
Dem Problem hinsichtlich der miserabelen Anbindung des Neubaugebietes Leiferde könnte unter einfachsten Bedingungen Abhilfe geschaffen werden, indem die OL 413 gänzlich über Thiedebacher Weg geführt wird. Ebenso wäre durch den Fußgängertunnel in der Bahnhofsstraße endlich auch der Südteil des "alten" Leiferde's wunderbar angebunden. Wenn man die Fahrplantrassen so gestaltet, dass im Westteil planmäßig keine Begegnungen zweier Fahrzeuge stattfinden, sehe ich auch kein Problem zwecks der Breite der dortigen Straßen. Kann es sein, dass es lediglich - analog zu Mascherode - am Willen der Bevölkerung scheitert?

Registrierungsdatum: 21. September 2008

14

Sonntag, 9. November 2008, 16:07

@maklin,
mal ne frage, hast du dich mit der M13 wirklich beschäftigt?!?!
Die mag vielleicht ab Rüningen in die Stadt besser geworden sein, aber weiter Richtung Leiferde ist es der letzte Dreck, diese Linie! Sie fährt nur im 30-Minuten-Takt und endet ganz zu Anfang des Ortes. Zur Zeit schließt sie durch die Umleitung zwar das Neubaugebiet an, aber dies ist leider kein Dauerzustand, was wirklich erbärmlich ist, wo es auf anderen Linien doch funktioniert...

Gruß
Simon


Nun, also erst einmal wollte ich darstellen, woher wohl die Angaben der Verkehrs-Ag zur Erhöhung des Leistungsangebotes kommen könnten. Und da auf dieser Linie auf dem größten Teil des Linienweges eine starke Angebotssteigerung stattgefunden haben (von 20/30min-Takt auf durchgehend 15-Min-Takt), während es auf dem Abschnitt Rünningen-Leiferde "lediglich" von 5 bis 7 und von 12 bis 15 Uhr stadteinwärts sowie von 6 bis 7 und von 12 bis 15 Uhr stadtauswärts von einem 20-Min-Takt zu einem 30-Min-Takt gekommen ist, kann man doch durchaus sagen, dass im ganzen Linienverlauf gerechnet unterm Strich ein sattes Plus herrscht.
Was den Linienweg angeht: ich kann jetzt keinen Unterschied zum Linienweg in Leiferde zwischen dem Jetzt-Zustand und dem Zustand von vor dem 12.Oktober feststellen, kann mir das bitte jemand erklären? Ggf. mit Google-Earth-Karten oder so?
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

15

Montag, 10. November 2008, 18:17

Hallo,
erst einmal: Am Willen der Bevölkerung scheitert es nicht. Die waren auf sämtlichen Info-Veranstaltungen und haben sich auch schriftlich Beschwert. Auch die örtliche Politik hat ihr mögliches getan. Es scheitert nur an dem Unwillen der Verkehrs-AG, neue Fahrgäste zu gewinnen!!

zweitens: Der Linienweg nach Leiferde hat sich nicht verändert. Zur Zeit ist auf dem Schenkendamm eine Baustelle, weshalb der Bus eine Umleitung durch das Neubaugebiet fährt.

Gruß
Simon
Ich mag keine Menschen, Pflanzen, Tiere! Steine sind okay...

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

16

Dienstag, 11. November 2008, 13:26

Bei der Schuld-Frage wär ich mir nicht so sicher. Ehrlich gesagt weiß ich es bis heute nicht. Man kann die Schuld glaube ich nicht auf die Verkehrs-AG - komplett weg von den Politikern - schieben, wenn im Vorstand Politiker sitzen.

Ehrlich gesagt, ich hab keine Ahnung, wer bei der BSVAG das Sagen hat. Aber das werden doch mit Sicherheit die sein, die dazu beitragen, von wo das Geld in die Kasse kommt. Und die können sich dann im Zweifel darauf beruhen, dass immer mehr Zuschüsse/Subventionen gestrichen werden und dass der betrieb unrentabel ist und daraufhin auch das Leistungsangebot kürzen, was aus deren Sicht dann wohl völlig legitim ist. Es ist dann halt die Frage, welche Art von Personen vorhanden sein müssen, um einen Schritt nach vorne zu gehen. Es muss ja nicht gleich ein Experiment sein. Aber wenn man beispielsweise sieht, dass ein Projekt RSB in Karlsruhe klappt, dann wird es wohl auch bei uns klappen, auch wenn so ein Schritt nach vorne erstmal mit Kosten verbunden ist.

Ich sollte mich echt mal informieren, wer bei der BSVAG das Sagen hat. Ich meine, in einem Verein ist es doch auch so, dass dort von 3 Leuten bestimmt wird, was mit dem Geld gemacht wird. Das ist der Kassenwart und dann die Leitung des Vereins. Die meisten haben doch mit Geldfragen auch nichts am Hut, sodass man denen eh jede begründbare Meinung aufbrummen kann, im Zweifel.