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Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

1

Dienstag, 29. Januar 2008, 20:49

413-Bis Stöckheim verlängern?!

Mir ist so die,(zugegebenermaßen) etwas "verrückte" Idee gekommen, die 413 bis nach Stöckheim, Salzdahlumer Weg zu verlängern.
Wäre vielleicht nicht schlecht(mir persönlich würd´s nichts bringen und Bedarf wird auch nicht ausreichend vorhanden sein), aber ich weiß nicht ob sch das wirklich lohnen würde :rolleyes:
Des weiteren dürfte es Probleme mit der Fischerbrücke geben(Durchfahrtshöe 2,5m) und den engen Strassen.
Aber sonst existiert ja eigentlich keine Busverbindung
zwischen Leiferde und Stöckheim(allerdings die 481 zw. Stöckheim-Rüningen).

Mich würde mal interessiern, was ihr davon haltet.

Aber dies mal so nebenbei ;) :P
VB: best VU :!:

Registrierungsdatum: 12. November 2007

2

Mittwoch, 30. Januar 2008, 00:45

.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

3

Mittwoch, 30. Januar 2008, 01:44

Meist ists ja so, dass Fahrgäste eher vom Stadtteilrand in die Innenstadt wollen und andersrum, eher weniger in den nächsten Stdtteil.
Bei der 413 muss man ja nun auch mal sehen, dass man zu Fuß bestimmt genau so schnell in Stöckheim wäre, als wenn der Bus noch dorthin fahren würde.

Du musst dich auch fragen, für wen das für Interesse wäre. Alle Leute ab dem Ring kommen wahrscheinlcih genau so schnell auf konventionellem Weg dorthin. Und wer will schon aus Rüningen nach Stöckheim :D Die, die das wollen, sollten sich lieber aufn Sattel setzen...


Ich würde lieber über Kürzungen sprechen. Meiner Meinung nach sollte man die 455 abschaffen! Ohne Scherz! Wer aufs Dorf zieht und sich in der Regel 2 Autos leisten kann, hat keinen ÖPNV verdient. Erst recht nicht, wenn er ihn eh nicht benutzt.

Registrierungsdatum: 12. November 2007

4

Mittwoch, 30. Januar 2008, 09:11

.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

5

Mittwoch, 30. Januar 2008, 15:04

Zitat

Original von Johannes
Meist ists ja so, dass Fahrgäste eher vom Stadtteilrand in die Innenstadt wollen und andersrum, eher weniger in den nächsten Stdtteil.



Also das würde ich nicht so pauschal behaupten. Es ist aber glaub ich in jedem Stadtrandteil so, dass die Verbindung echt miserabel ist.

Wenn du zum Beispiel von Broitzem nach Rüningen willst, weil der nette Paketfahrer die Pakete mal wieder dahin bringt, als sie hier in Brotizem zu lassen, dann musst du erst bis zum Cyriaksring fahren und dann wieder nach Rüningen und zurück das gleiche Spiel. Gut, für mich ist das mit dem Rad oder Auto kein Problem. Aber wie geht es da den Rentnern, die nicht so mobil sind?

Generell sollten die Stadtrandteile besser untereinander vernunden werden und statt dessen sollte man so Witze wie die 465 einfach streichen. Oder bis nach Rüningen erlängern, weil die 2 Fahrten der 455 zur Schulzeit kann man sixch auch sparen!

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

6

Mittwoch, 30. Januar 2008, 17:54

Zur 413 denke ich auch, dass diese Verlängerung eigentlich keinen Sinn machen würde,da die Strasse ja auch recht eng ist usw...

Zitat

Original von Johannes:Wer aufs Dorf zieht und sich in der Regel 2 Autos leisten kann, hat keinen ÖPNV verdient. Erst recht nicht, wenn er ihn eh nicht benutzt.


längst nicht jeder,der auf dem Dorf wohnt kann sich zwei Autos leisten!
Es ist auch die Frage, warum wird das Angebot nicht genutzt?
Entweder weil die Leute eben sich 2 PkW´s leisten können, oder weil es keine andere Möglichkeit gibt als das Auto!
VB: best VU :!:

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

7

Donnerstag, 31. Januar 2008, 00:59

Zitat

Original von Arnis Senf dazu
Irgendwann kommen zwangsweise neue Kunden hinzu :P

Ist halt die Frage, wieviele Fahrgäste da kommen.

Es ist nicht Ziel des Kollektivverkehrs 100 % abzudecken!

Man muss es ja auch als ganzes sehen. Man kann von einer Linie doch nicht erwarten, dass sie nur ein paar Rentner und die Schüler zur Schule fährt. Und Leute, die sich billig auf dem Dorf (Geitelde ist für mich kein Stadtteil!!!) ein Haus bauen bzw. dort schon länger leben, müssen sich doch auch darum Gedanken machen, wie das dann im Alter aussieht. (absoluter Schwachsinn. Billiges Haus, aber 2 Autos vor der Tür)

Da du es nicht ganz ernst nimmst, indem du inselwall nennst, ist mir auch klar! Bin mir relativ sicher, dass hier niemand einen Sinn in der Strecke sieht, außer sie später mal weiterführen zu lassen. Für Lehndorfer bzw. Watenbüttler macht die Straßenbahnstrecke zum Radeklint z. Z. ja leider keinen Sinn, weil die Busse auch am Rathaus vorbeifahren.
Ich hoffe, dass die Strecke weitergebaut wird, bevor bei der nächsten Sanierung die Gleise vergessen werden!

@ Sebi
Ist halt so eine Sache. Du wirst auch keine 1,70 € für eine Fahrkarte ausgeben, um dein Paket in Rünigen abzuholen. Und auf diese Weise werden nicht genug Kunden zusammenkommen.


Ja, ich weiß, man kann lange drüber diskutieren. Mein größter Traum wäre natürlich in diesem Fall, dass der Preis der gegebenen Verkehrsmittel auch das wiederspiegeln würden, was sie wirklich kosten. Ich bin mir relativ sicher, dass Strecken unter 5 km viel mehr mit dem Fahrrad zurückgelegt werden würden, es viel mehr Straßenbahnstecken geben würde und es sich eventl. sogar einigermaßen lohnen würde, einen (leicht bezuschussten) Bus nach Geitelde fahren zu lassen.
Solange dies nicht der Fall ist, könnte ich mir (und alle anderen auch) wahrscheinlich meine Kommentare sparen...

Appropos: welche Schwachsinnspartei habt ihr gewählt?

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

8

Donnerstag, 31. Januar 2008, 01:10

Zitat

Original von Fel2891
längst nicht jeder,der auf dem Dorf wohnt kann sich zwei Autos leisten!
Es ist auch die Frage, warum wird das Angebot nicht genutzt?
Entweder weil die Leute eben sich 2 PkW´s leisten können, oder weil es keine andere Möglichkeit gibt als das Auto!


Du sprichst schon den Teufelskreis an! Fahr mal in ein Neubaugebiet, da haben viele 2 Autos. So wird sich sicher kein besseres ÖPNV-Angebot bilden.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

9

Donnerstag, 31. Januar 2008, 01:21

Zitat

Original von Johannes
Du sprichst schon den Teufelskreis an! Fahr mal in ein Neubaugebiet, da haben viele 2 Autos. So wird sich sicher kein besseres ÖPNV-Angebot bilden.


Schonmal nachgedacht, daß das auch Firmenwagen sein könnten?

Meine Schwägerin hat in der Familie auch zwei Autos... Firmenwagen...

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

10

Donnerstag, 31. Januar 2008, 02:29

Wo ist der Unterschied, ob man mit dem eigenen oder mit dem Firmenwagen zur Arbeit fährt?

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

11

Donnerstag, 31. Januar 2008, 07:28

Moin!
Das es auch Neubaugebiete gibt, in denen das anders aussieht, zeigt die Stadt Freiburg im Breisgau: > LINK <

Viele Grüße
fabs

Edit: Satzbau

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

12

Donnerstag, 31. Januar 2008, 16:29

Zitat

Original von Johannes
Wo ist der Unterschied, ob man mit dem eigenen oder mit dem Firmenwagen zur Arbeit fährt?


Das ein Firmenwagen in der Regel nix kostet, außer das man den geldwerten Vorteil pauschal versteuern muß (1% vom Anschaffungswert). Und das ist immer noch deutlich billiger als ein eigenes Fahrzeug

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

13

Donnerstag, 31. Januar 2008, 17:07

Aber auch ein Firmenwagen ist ein Auto.
Und kann genauso umweltschädlich sein,oder ist es sogar.
Von daher wäre es nicht schlecht,wenn man auch den ÖPNV für den Weg zur Arbeit nutzen würde.
Aber entweder ist man sich dafür zu schade oder es gibt keine,bzw. nur unzureichende Möglichkeiten das Ziel zu erreichen.

Nahverkehr kann man natürlich auch durch nicht aktuelle Informationen unattraktiv machen(was nützt ein gutes Angebot, wenn man nichts davon weiß)

Zitat

Original von fabs: (...)
Das es auch Neubaugebiete gibt, in denen das anders aussieht, zeigt die Stadt Freiburg im Breisgau: (...)

Als ich letztes jahr in Freiburg war, ist mir auch das sehr gute Angebot der Verkehrsbetriebe aufgefallen!
VB: best VU :!:

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

14

Donnerstag, 31. Januar 2008, 17:19

Zitat

Original von Fel2891
Von daher wäre es nicht schlecht,wenn man auch den ÖPNV für den Weg zur Arbeit nutzen würde.


Es kommt immer darauf an, aus welchem Grund man einen Firmenwagen hat. Als Vertriebler brauch ich den nunmal um meiner Arbeit nachgehen zu können.

Und bei einem engen Terminkalender ist es auch kaum machbar, den ÖPNV zu nutzen.

Bei längeren Dienstreisen ist allerdings die Bahn oft die bessere Wahl, zumal man unterwegs noch Vieles vorbereiten kann.

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

15

Donnerstag, 31. Januar 2008, 17:29

Zitat

Original von terVara:Es kommt immer darauf an, aus welchem Grund man einen Firmenwagen hat. Als Vertriebler brauch ich den nunmal um meiner Arbeit nachgehen zu können.
Und bei einem engen Terminkalender ist es auch kaum machbar, den ÖPNV zu nutzen.


Ja, das ist natürlich richtig, man wird den Individualverkehr nicht völlig "abschalten"können. Das müsste auch gar nicht sein, aber wenn schon mal mehr Leute den ÖPNV nutzen würden/nutzen könnten...
Für einen Beruf im Büro oder als Lehrer usw. ließe sich durchaus mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren. ;)

Dazu müsste evtl. ein besseres Angebot im Nahverkehr vorhanden sein. Aber wie soll das finanziert werden, wenn öffentliche Gelder für den Nahverkehr immer gekürzt werden und es so eine starke Autoindustrie gibt!?!
VB: best VU :!:

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

16

Donnerstag, 31. Januar 2008, 17:46

Zitat

Original von Fel2891

Für einen Beruf im Büro oder als Lehrer usw. ließe sich durchaus mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren. ;)


Auch da kommt es darauf an, welche Relation ich sinnvoll nutzen kann.

Eine Fahrtzeit mit dem ÖPNV zum Arbeitsplatz beispielsweise von PE - GF von 2:30 pro Richtung ist inakzeptabel. Da bin ich mit dem Fahrrad schneller da.

Meine Frau nutzt auf den Weg zur Arbeit den ÖPNV von PE - BS. Von der Haustür bis zum Arbeitsplatz sind es 38 Minuten. Das ist optimal und auch mit dem Auto kaum zu machen im Berufsverkehr. Dabei sind die Haltestellen von Bus und Tram idealerweise fast vor der jeweiiligen Haustür.

Zitat

Original von Fel2891

Dazu müsste evtl. ein besseres Angebot im Nahverkehr vorhanden sein. Aber wie soll das finanziert werden, wenn öffentliche Gelder für den Nahverkehr immer gekürzt werden und es so eine starke Autoindustrie gibt!?!


Man kann das Angebot auch relativ kostenneutral verbessern indem man schlicht und ergreifend die Anschlüsse verbessert, aber das bekommt wohl in 100 Jahren keiner gebacken...

Wenn der Bus planmäßig den Bahnhof erreicht und der Zug planmäßig vor 2 Minuten abgedampft ist, dann ist das alles andere als attraktiv.

Würde man in solchen Fällen die Anschlüsse optimieren, so würde automatisch die Attraktivität des ÖPNV steigen.

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

17

Donnerstag, 31. Januar 2008, 18:03

Zitat

Original von terVara: Man kann das Angebot auch relativ kostenneutral verbessern indem man schlicht und ergreifend die Anschlüsse verbessert, aber das bekommt wohl in 100 Jahren keiner gebacken...
Wenn der Bus planmäßig den Bahnhof erreicht und der Zug planmäßig vor 2 Minuten abgedampft ist, dann ist das alles andere als attraktiv.

Würde man in solchen Fällen die Anschlüsse optimieren, so würde automatisch die Attraktivität des ÖPNV steigen.


Klar sind die Anschlüsse auch ein wichtiges Kriterium.

Aber in manchen Dörfern, wo es keinen Bahnhof gibt und der Bus an Sonntagen nicht fährt, ist es klar, dass man das Auto nimmt.
Es gibt ja sogar Leute die fahren innerhalb des Dorfes mit dem Auto zum Altpapiercontainer. Hier wären allerdings die Füße oder das Fahrrad gefragt :rolleyes:
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Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

18

Donnerstag, 31. Januar 2008, 18:47

Zitat

Original von Fel2891
Es gibt ja sogar Leute die fahren innerhalb des Dorfes mit dem Auto zum Altpapiercontainer. Hier wären allerdings die Füße oder das Fahrrad gefragt :rolleyes:

Normal;)
Da ists doch auch sinnvoll, weil man was zu transportieren hat! Naja, aber ich rede von einer relativ großen Familie.

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

19

Donnerstag, 31. Januar 2008, 20:30

Und ich rede von einer Familie mit dem haushaltsübliuchen Verbrauch an Papier/Verpackungen. Denn diese Familien- und nicht die Großfamilien- sind es, die mit dem Auto zum Altpapiercontainer fahren(obwohl der Container genauso in 5min zu Fuß zu erreichen wäre) und dann auch noch während des Entladens den Motor laufen lassen. :rolleyes:

Ausserdem gibt es auch für Fahrräder Anhänger. ;)
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Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

20

Donnerstag, 31. Januar 2008, 20:51

Sorgen habt ihr...

Bei uns wird das Altpapier alle vier Wochen abgeholt... 8)

Gibt bessere Beispiele... So gibt es Experten, die für zwei Brötchen vom Bäcker den Wagen auf eine Strecke von 100 Metern anwerfen...