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Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

1

Donnerstag, 12. Februar 2009, 13:57

Letzte Ausfahrt Altewiek - erste Einfahrt Neuewiek

Liebe Gemeinde,

nach dem Mittag war Schluß. So. Ganz einfach. Ob man sentimental werden kann? Ich dachte erst, das ist nicht so. Aber da lag ich doch falsch. Es war am Donnerstag ein recht seltsames Gefühl, nach so vielen Jahren Ade zu sagen. Nach 68 Jahren schließt sich die Schranke nun an der Georg-Westermann-Allee für immer. 68 Jahre Quartiergeschichte sind zu Ende. Ob vor Ort mal irgendetwas an das Depot Altewiek erinnern wird? Ein alter Gleisrest etwa mit kleiner Schrifttafel daneben? Der Abriß des Gebäudes beginnt am 2. März. Nun pfeift der kalte Wind durch die alte Halle.

Am Vormittag sind bereits die Museumswagen, wie z.B. Tw41 umgezogen. Nachmittags um halb fünf traf der erste planmäßige Tourenwagen auf dem Betriebshof Neuewiek ein. Der Vorstand begrüßte die Fahrerin des Mannheimer-Zuges mit einem Blumenstrauß.

Auf in die Zukunft!

Hier ein paar Bilder dazu:

Album "Letzte Ausfahrten"

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

2

Donnerstag, 12. Februar 2009, 19:05

Und wie war es für Euch???

OwT

Registrierungsdatum: 6. August 2008

3

Donnerstag, 12. Februar 2009, 19:28

RE: Und wie war es für Euch???

Was? Der Bilderbogen oder der Abschied?
Ersteres schön, letzteres traurig.
InterRegio2182 Harz

In Kürze Ferienbilderbeiträge. Lasst Euch überraschen! ;)

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

4

Donnerstag, 12. Februar 2009, 19:57

Ich plädiere dafür, auf dem Gelände des ehemaligen Btfs eine Wendeschleife zu erhalten, damit die Bewohner der dort zu errichtenden Häuser immer einen prima ÖPNV-Anschluss bekommen.
Aber ich befürchte, dass da unsere Stadtplanung jämmerlich versagt hat. So wird die neue Bevölkerung von Altewiek nicht die wenigen Schritte zur Hst Marienstift gehen, sondern gleich in ihre CO2-Monster steigen und die Straßen unserer Stadt verstopfen. So ähnlich, wie jetzt schon allmorgentlich in der Westermannallee kurz vor Schulbeginn, wenn eine große Intelligenzbestie eine einzige kleine Intelligenzbestie mit Hilfe eines hoffnungslos überdimensionierten Blechkastens dort absetzen will.

Verlängern sich durch die nun wenige hundert Meter längeren Aus- und Einrückstrecken die Arbeitszeiten des fahrenden Personals?

Marcus

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

5

Donnerstag, 12. Februar 2009, 20:22

Ich plädiere dafür, auf dem Gelände des ehemaligen Btfs eine Wendeschleife zu erhalten, damit die Bewohner der dort zu errichtenden Häuser immer einen prima ÖPNV-Anschluss bekommen.


Genau das habe ich seinerzeit einem der Hauptverantwortlichen des städtebaulichen Wettbewerbs zur Gestaltung von Leonards Garten vorgeschlagen. Leider hab ich nie eine Antwort erhalten.

Gruß
Tobias

Registrierungsdatum: 21. September 2008

6

Donnerstag, 12. Februar 2009, 20:46

Nunja ich denke mal eine Wendeschleife für eine maximal 200Meter lange Strecke ist doch etwas übertrieben. Zumal die Gegend an sich rundherum nicht schlecht angebunden ist: M4, 443, M11, M19 usw. Und die Haltestellen alle in vertretbarer Nähe.
Und bestimmten Leuten könnte man die Haltestelle ja auch in das Wohnzimmer legen und sie würden sie noch nicht nutzen.

Ich hoffe mal dass die nächsten Stadtbahnprojekte länger als 200Meter werden...
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

7

Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:07

Nunja ich denke mal eine Wendeschleife für eine maximal 200Meter lange Strecke ist doch etwas übertrieben. Zumal die Gegend an sich rundherum nicht schlecht angebunden ist: M4, 443, M11, M19 usw. Und die Haltestellen alle in vertretbarer Nähe.
Und bestimmten Leuten könnte man die Haltestelle ja auch in das Wohnzimmer legen und sie würden sie noch nicht nutzen.


Es wäre nicht nur ein Versuch gewesen, einen Teil der Historie zu erhalten, sondern straßenverlaufunabhängigen, schienengebundenen Nahverkehr und Wohnen mehr zu verbinden, als es in jeder anderen Ecke der Stadt der Fall ist! Für zukünftige Planungen wäre dabei auch interessant gewesen, ob die Mieten gegenüber ÖV-technisch schlechter erschlossenen Bereichen gestiegen oder gesunken wären. Ob sich die Straßenbahngeräusche also "nervig" auswirken, oder ob es als positiv empfunden wird, wenn die Haltestelle 20 m und die Parkgarage 120 m von der Haustür entfernt ist, und wenn man vor der Tür keine Straße sondern ein Gleis liegen hat.
Und um dieses erforschen bzw. umsetzen zu können, wäre dieses (und nur dieses!) Gebiet wirklich optimal gewesen. Und dabei ist es ganz egal, ob die umliegende Gegend gut oder schlecht angebunden ist.

Gruß
Tobias

Registrierungsdatum: 6. August 2008

8

Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:16

Ich plädiere dafür, auf dem Gelände des ehemaligen Btfs eine Wendeschleife zu erhalten, damit die Bewohner der dort zu errichtenden Häuser immer einen prima ÖPNV-Anschluss bekommen.
Aber ich befürchte, dass da unsere Stadtplanung jämmerlich versagt hat. So wird die neue Bevölkerung von Altewiek nicht die wenigen Schritte zur Hst Marienstift gehen, sondern gleich in ihre CO2-Monster steigen und die Straßen unserer Stadt verstopfen. So ähnlich, wie jetzt schon allmorgentlich in der Westermannallee kurz vor Schulbeginn, wenn eine große Intelligenzbestie eine einzige kleine Intelligenzbestie mit Hilfe eines hoffnungslos überdimensionierten Blechkastens dort absetzen will.

Verlängern sich durch die nun wenige hundert Meter längeren Aus- und Einrückstrecken die Arbeitszeiten des fahrenden Personals?

Marcus



Du schreibst, die Bevölkerung des neuen Wohnparks müsse die wenigen Schritte zur Haltestelle Marienstift gehen. Das widerspricht sich sehr deutlich, denn dann kann man doch gleich vor jeder Haustür eine Einstiegsmöglichkeit hinklatschen. Zudem sind einerseits die Wendeschleifen Heinrich-Büssing-Ring, Neuewiek und Krematorium in unmittelbarer Nähe, andererseits fährt die OL 418 doch gleich vor der "Haustür".

Und wer sich die Christophorusschule leisten kann, wird sowieso mit der privaten S-Klasse gebracht :-).
InterRegio2182 Harz

In Kürze Ferienbilderbeiträge. Lasst Euch überraschen! ;)

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

9

Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:27

Nunja ich denke mal eine Wendeschleife für eine maximal 200Meter lange Strecke ist doch etwas übertrieben.


Nööö... Ich sag nur: Eisenbütteler Straße... 8)

Registrierungsdatum: 21. September 2008

10

Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:52


Es wäre nicht nur ein Versuch gewesen, einen Teil der Historie zu erhalten, sondern straßenverlaufunabhängigen, schienengebundenen Nahverkehr und Wohnen mehr zu verbinden, als es in jeder anderen Ecke der Stadt der Fall ist! Für zukünftige Planungen wäre dabei auch interessant gewesen, ob die Mieten gegenüber ÖV-technisch schlechter erschlossenen Bereichen gestiegen oder gesunken wären. Ob sich die Straßenbahngeräusche also "nervig" auswirken, oder ob es als positiv empfunden wird, wenn die Haltestelle 20 m und die Parkgarage 120 m von der Haustür entfernt ist, und wenn man vor der Tür keine Straße sondern ein Gleis liegen hat.
Und um dieses erforschen bzw. umsetzen zu können, wäre dieses (und nur dieses!) Gebiet wirklich optimal gewesen. Und dabei ist es ganz egal, ob die umliegende Gegend gut oder schlecht angebunden ist.

Gruß
Tobias

Ehrlich gesagt klingt das ein wenig wie ein Straßenbahnwunderland, wie man es sich als Kind gerne herträumt, bzw. wie man es auf der Modellbahn bauen würde. Aber jetzt mal realistisch gesehen:
Es müsste entweder neben der M4 eine neue Linie eingeführt werden, die in den Leonardsgarten fährt. Da es in dem Gebiet schon ein gutes Angebot ringsrum gibt würde die Linie also nur sehr dünn fahren, um nicht völlig unausgelastet zu sein. Und selten fahrende Linien sind, auch wenn sie direkt vor der Haustür abfahren, unattraktiv, sodass viele Bewohner dann, wenn sie ÖPNV fahren wollen, sowieso auf andere Haltestellen ausweichen müssen, wenn sie in einem bestimmten Zeitfenster fahren wollen/müssen.
Möglichkeit 2 wäre, dass die M4 planmäßig den Umweg nimmt ähnlich wie die M1 nachts über Heidberg. Das würde aber den restlichen Verlauf der Linie unattraktiver machen, sodass es in den Sternen steht, ob man mehr Fahrgäste gewinnt als dadurch wieder verliert.

Übrigends kann ich die Stillegung der Eisenbüttler Strecke nachvollziehen: Wenn jedenfalls die Strecke wirklich bis zum Messegelände gelaufen wäre, dann hätte sie ja zumindenst zu Messezeiten etwas gebracht. Aber so ist ein Busverkehr flexibler und näher am Ziel. (Ich weiß dass ich mich damit nicht beliebt mache, aber wir müssen das ja realistisch sehen, sonst werden wir auf Dauer sicher nicht ernst genommen).
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

11

Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:08

Wenn jedenfalls die Strecke wirklich bis zum Messegelände gelaufen wäre, dann hätte sie ja zumindenst zu Messezeiten etwas gebracht.


Die hat auch so was gebracht... In der Primetime waren die Züge jedenfalls gut ausgelastet...

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

12

Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:10

Übrigends kann ich die Stillegung der Eisenbüttler Strecke nachvollziehen: Wenn jedenfalls die Strecke wirklich bis zum Messegelände gelaufen wäre, dann hätte sie ja zumindenst zu Messezeiten etwas gebracht. Aber so ist ein Busverkehr flexibler und näher am Ziel.


Der ist nun auch nicht mehr nötig, denn passend zur Stilllegung der Wendeschleife Eisenbütteler Straße ist auch die Messe Harz+Heide abgeschafft worden.

Marcus

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

13

Donnerstag, 12. Februar 2009, 23:41

Nun sei mal ehrlich, Marcus...

Harz-und-Heide war doch letztendlich nur noch was für Hardcore-Masochisten...

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

14

Freitag, 13. Februar 2009, 07:59

Harz-und-Heide war doch letztendlich nur noch was für Hardcore-Masochisten...


Dieser Rührquirlveranstaltung trauere ich auch nicht nach. Das einzige Interessante daran war eben die Linie 10 bis 2007.

Marcus

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

15

Freitag, 13. Februar 2009, 08:30

Fotoordner aktualisiert

Liebe Gemeinde,

zusätzlich gibt es nun noch Bilder vom ersten planmäßigen Tourenwagen zu sehen, der um halb fünf auf dem Betriebshof Neuewiek eintraf. Bereits am Vormittag sind die Museumswagen, wie z.B. Tw41, umgezogen.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

16

Samstag, 14. Februar 2009, 20:53

...Möglichkeit 2 wäre, dass die M4 planmäßig den Umweg nimmt ähnlich wie die M1 nachts über Heidberg. Das würde aber den restlichen Verlauf der Linie unattraktiver machen, sodass es in den Sternen steht, ob man mehr Fahrgäste gewinnt als dadurch wieder verliert. ...


Nun ja, du willst mir doch nicht wirklich sagen, dass eine Fahrt in das Neubauviertel ein wirklicher Umweg ist. Die Fahrzeit erhöt sich damit um höchstens 3 Minuten. Und ob die M4 nun 15 Minuten oder 18 Minuten von einer Endhaltestelle zur nächsten braucht, ist wirklich nicht so schlimm, als das man dadurch Fahrgäste verliert.

Gruß
Ich mag keine Menschen, Pflanzen, Tiere! Steine sind okay...