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Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

1

Montag, 15. Oktober 2012, 16:59

Richtungsstreit zum Ausbau der Tram in Braunschweig


Registrierungsdatum: 13. April 2007

2

Freitag, 19. Oktober 2012, 23:37

Standardisierte Bewertung der Stadtbahnverlängerung nach Volkmarode Nord

Hallo,
der Abschlussbericht der Standardisierten Bewertung der Stadtbahnverlängerung nach Volkmarode Nord, nach dessen Ergebnis eine Förderung durch das Land Niedersachsen ausgeschlossen ist (vgl. obigen Artikel), ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich:
Abschlussbericht Standardisierte Bewertung Stadtbahnverlängerung Volkmarode Nord - Verkehrs-AG.de
Mit freundlichen Grüßen
Mr. Ticki

Registrierungsdatum: 21. September 2008

3

Samstag, 20. Oktober 2012, 09:58

Vielen Dank für den Link.
Für die Berechnungen der Verkehrsleistungen (MIV vs. ÖV) wurde eine SHELL-Studie verwendet, die (entgegen dem aktuellen Trend) besagt, dass der MIV-Anteil deutlich zunimmt und der ÖV-Anteil sinkt (-7.1 % bis 2025 trotz der netzwirkenden Maßnahmen wie Regionalbahn 2014+ usw.). Dass natürlich dadurch aufgrund mangelnder Fahrgäste eine Stadtbahnverlängerung unwirtschaftlich wird, ist logisch. Was sagen denn unabhängige Studien wie sie z.B. von der EU veröffentlicht werden?

€dit: Bei den Betriebskosten geht man scheinbar vom Ist-Stand aus (Diesel 92 ct/Liter, Strom 8 ct/kWh). Ob das 2025 noch gilt??

€dit2: Wegen der Umlegung von Bus auf Straßenbahn und entsprechenden Mehrfahrten dort entsteht angeblich eine CO2-Mehrbelastung, die höher sein soll, als die Minderbelastung durch eingesparte MIV-Fahrten. Das finde ich sehr überraschend, ich kann es aber nicht widerlegen.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 30. August 2007

4

Sonntag, 21. Oktober 2012, 10:24

Ich weiß immer nicht, was dieses ganze Gerechne soll. Ich denke, der ganze Betrieb des Verkehrs-AG "rechnet sich nicht". Also einfach alles einstellen?

Und nebenbei: Das beauftragte Institut hat ja schon andere Glanzleistungen wie die Verlegung der M13 ausgerechnet, die von den Einwohnern nicht angenommen wurde...

Diese "Finanzierungsbedenken" sind doch nur Ausreden der Politiker. Letztlich kostet sowas Geld, das nicht durch die erschlossenen Fahrgäste in 5 oder 10 Jahren wieder rein kommt. Aber das erwartet doch keiner. Vielleicht ist das Geld erst in 30 oder auch erst in 50 Jahren wieder eingefahren. Fakt ist doch: Es werden mehr Fahrgäste fahren - einfach, weil die jetzige Lösung Mist ist und abschreckt - und es wird weniger sinnlos mit Bussen durch Volkmarode gegurkt. Reicht das nicht?

ÖPNV ist nun mal ein Zuschußgeschäft und es geht doch letztlich nur darum, ob die Linienführung Sinn macht oder nicht. Stöckheim und Wenden wurden auch nicht "nur bis zum Rand" erschlossen, sondern bis zum Ende des Ortsteils. Und Volkmarode ist inzwischen viel größer (incl. Neubaugebiet, das noch weitere 5 Jahre wachsen wird!). Und da muß sich ein ÖPNV-Unternehmen einfach die Frage stellen, ob es die Einwohner endlich mal anbindet oder ob es seine Aufgabe nicht ernst nimmt. So einfach ist das.

Man kann das auch anders herum sehen. Wenn man heute die Linie-3-Strecke neu bauen würde: Wer würde sie schon nur bis zum Rand legen?? Niemand. Genau in diesem Sinne war die derzeitige Endhaltestelle damals ein Provisorium. Es war allen klar, daß der Rest noch kommen muß. Und seither drücken sich die Verantwortlichen, diesen "Restausbau" endlich mal durchzuführen.

Der Bebauungsplan hält eine Trasse vor, auf der Straße ist genug Platz. Alle, die dort täglich fahren, würden es begrüßen - und zufriedene Kunden "werben" dann vielleicht an ganz anderen Stellen neue Kunden, sowas kann ja niemand rechnen oder Prognostizieren. Es ist m.E. einfach die Aufgabe eines städtischen ÖPNV-Betriebes und der Stadtverwaltung, die Realisierung durchzuführen.

"Rechnen" kann man an anderen Stellen viel besser - zum Beispiel bei der sinnlosen Verschrottung von 81er-Bahnen, die noch locker 10 Jahre fahren könnten, um zusätzliche "moderne Niederflurfahrzeuge" zu kaufen, die ja so unglaublich angesagt sind. Wer unbedingt Niederflur braucht, findet schon heute genügend Möglichkeiten und wenn hier angeblich "Geld vorhanden" ist, wie ja berichtet wurde, dann kann man damit auch noch 5 Jahre warten und erst mal Volkmarode anbinden, das wartet schon über 30 Jahre! Und beispielsweise im Betreuten Wohnen direkt an der geplanten Haltestelle "Kruseweg" leben viele, die es viel wichtiger fänden, daß die Linie 3 überhaupt vor ihrer Tür hält (da ist jede zweite Bahn Niederflur völlig ausreichend) als daß man umsteigen muß und nach dem Einkaufen am Moorhüttenweg bei Sauwetter 20 Minuten auf den nächsten Bus für die letzten zwei Kilometer warten muß...

Gruß,
Andreas

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2006

5

Montag, 22. Oktober 2012, 19:19

Beispiel: Erfolg der neuen Tramstrecke Kassel-Vellmar

Nabend allerseits,
auf der privaten Seite Tram-Kassel habe ich einen interessanten Bericht über das erste Jahr der verlängerten Tramstrecke von Kassel nach Vellmar gelesen. Hier der Link:
www.Tram-Kassel.de

Es zeigt sich zum wiederholten Male, dass die Erwartungen übertroffen wurden. Sicher, Vellmar ist mit 18.000 EW größer als Volkmarode, aber es werden ja auch nicht alle Stadtteile Vellmars durch die Tram angeschlossen, im wesentlichen der mittlere Bereich an einer Nord-Süd-Achse. Bis vor einem Jahr musste man an der früheren Endhaltestelle (immer noch Wendeschleife) Kassel Holländische Straße in 3-4 verschiedene Buslinien umsteigen. Man hatte keinen sicheren Anschluss alle 15 Minuten, da gab es auch Lücken. So wie in Volkmarode. Die Strecke nach Vellmar ist mit ca. acht neuen Haltestellen aber auch erheblich länger als eine Verlängerung nach Volkmarode, die wohl mit max. 3 Haltestellen auskommen würde.
Ach, und darüber hinaus wird Vellmar (der westlichere Teil) auch noch von zwei RegioTram-Linien bedient, bisher 3x die Stunde je Richtung, ab Ende nächsten Jahres, wenn das RT-Zielkonzept umgesetzt ist, alle Viertelstunde. Schade, dass die Region Braunschweig so etwas in den kommenden Jahrzehnten nicht erleben wird. Da müssten sich schon ganz große globale Dinge ändern, wenn man doch nicht nur die RegioBahn 2014+ bauen wollte, sondern mehr.

Gruß nach Braunschweig

Registrierungsdatum: 27. Juli 2010

6

Montag, 22. Oktober 2012, 22:42

Braunschweigg verpaßt mal wieder eine rieesen Chance mit dem Ausbau der Straßenbahnlinien in die Zukunft zu gehen, aber hier ist ja immer alles langsam und diese Herren vom Zwecklosverband sollte man in die Asse sperren
Für einen 10-Minuten-Takt auf der M2!