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Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

1

Dienstag, 18. November 2014, 17:20

Braunschweig 1971 - einige nette Bilder

Liebe Gemeinde,

die aktuellen Geschehnisse in BS scheinen ja nicht interessant zu sein. Daher einiges an alten Bildern. Vielleicht schon mal dann und wann gepostet, aber was solls, es gibt ja auch immer wieder neue Leute, die mal in das Forum schauen :-)

Wir tauchen ab in das Jahr 1971. Seit einem Jahr wird die Heidbergsiedlung mit der Straßenbahn erreicht. Unter dem Titel "Tram-tam-tam" ging es damals los.
Schon ein Jahr später gab es einen Ersatzverkehr mit Straßenbahnen und die Linien 1 und 3 wendeten auf dem Karrenführerplatz. Die Gleise am Kennedyplatz wurden saniert.

Hier kommt der Gelenk-UmbauTw des Baujahres 1957/62 von der Haltestelle Damm und biegt nach links auf den Karrenführerplatz ein. Rechts der Bulli von Feinkost Claus. Der Laden mit feinsten Lebensmitteln befand sich an der Ecke Waisenhausdamm, da hinten wo die Bierwerbung ist.



Abfahrbereit nach rechts in den Bohlweg hinein wartet der Umbau-Tw. Wie nett damals noch die Formen und Farben der Autos aussahen. In den Pavillons rechts befand sich unter Anderem die Touristeninformation.



Ist das Tw16? Supertolle Formgebung. Man gut, das wir noch einen (Tw15) auf dem Betriebshof haben. Heute würde er mitten im Kaufhof in der Uhrenabteilung stehen. Im Hintergrund die Magnikirche.



An gleicher Stelle ein Umbau-Tw. Es erscheint sinnvoll, innerstädtische Wendemöglichkeiten vorzuhalten. Die Gebäude rechts und das Haus im Hintergrund mit der Ford-Werbung stehen heute noch.



Büssingwagen 6822 bediente die verbliebene Strecke zwischen Karrenführerplatz und Hauptbahnhof als Ersatz für die Straßenbahnlinien 1 und 3. Fahrer Fritz Umbach und Hellmuth Rebers unterhalten sich angeregt mit dem Kollegen vom Lindenberg, Gerhard Wellenkamp.



Das Foto zeigt Richtung Westen in den Waisenhausdamm. Alles gut ausgeschildert, jeder weiß, wohin der Omnibus fährt.



Diese Szene zeigt nach Süden auf die Ägidienkirche in die Stobenstraße hinein. Während der Umbau-Tw auf den Karrenführerplatz fährt, kann man unten die immer noch vorhandenen Gleise in den Waisenhausdamm erkennen. Der Linienverkehr dorthin wurde mit Einweihung des neuen Hautpbahnhofes im Oktober 1960 eingestellt. Allerdings hingen noch bis Ende der 60er-Jahre die Oberleitungen bis auf Höhe der Münzstraße.



Abstellanlage mitten auf dem Lessingplatz. Hierzu wurde am Ende des Platzes ein Gleiswechsel eingebaut, um überzählige E-Wagen abzustellen. Rein theoretisch war die damalige Strecke der Linie 4 in die Frankfurter Straße, die hier lang führte, noch weiter bis zum Wilhelmitorwall befarhbar gewesen.



Im gleichen Zuge wurde auch die Strecke der Linie 3 nach Voigtländer saniert und von der eingleisigen Mittellage in der Straße befreit. Der LHB-Tw biegt dafür in die Straße An der Wabe ein, um auf dem provisorischen Dreieck an der Querumer Straße zu wenden.



Da steht er nun und schaut zum Nußberg. Ja, nix mit Sh2-Tafel, Hemmschuh oder gar Prellbock. Die Schienen endeten damal im Teer. Wer genau hinschaut, kann die Spuren im Asphalt sehen, wenn der Fahrer etwas zu schwungvoll zum Ende hin rollte.



Was für ein formschöner Zug. Tw4 mit Anhänger in der Straße An der Wabe.



Am südlichen Ende des Kennedyplatzes sorgten die verbliebenen 2achsigen Tw für den Straßenbahnverkehr in den Heidberg. Also auch damals gab es getrennte Schienenetze. Tw113 versieht heute als Museums-Tw seinen Dienst bei der Verkehrs-GmbH.



Die Abfahrhaltestelle befand sich im Augusttorwall am sognannten Siuda-Dreieck (nach der dortigen Fahrschule). Der Tw bog dann dort nach rechts in die Wolfenbütteler Straße ab.



Schönes Alteisen auf der Wolfenbütteler Straße in Höhe des heutigen Autobahnkreuzes BS-Süd. Hier geht es für den Tw Richtung Kennedyplatz.



Endstation Anklamstraße im Heidberg. Kahle Steppe begrüßt den Fahrgast. Erst ein Jahr zuvor wurde hier die Wendeschleife fertiggetellt.



Begegnung auf der Wolfenbütteler Straße an der Haltestelle Leisewitzstraße.



Ich hoffe, das Anschauen hat etwas Kurzweil gebracht.

...

Registrierungsdatum: 7. August 2008

2

Dienstag, 18. November 2014, 18:23

vielen Dank für die schönen Bilder! Wurde die Wendeschleife Karrenführerplatz zu dieser Zeit nur noch für solche Fälle genutzt?
Kurze Zeit später war dann ja Schluss, da das Gelände für den Horten-Bau benötigt wurde.

Der Lessingplatz war doch auch von 1970 - 1972 Endstation der Linie 4 zum Krematorium.
Viele Grüße

Torsten

Registrierungsdatum: 18. Juli 2007

3

Dienstag, 18. November 2014, 19:49

Hehehe. Das waren noch Zeiten. Schöne Bahnen, schöne Busse, schöne Autos anstatt des heute üblichen Einheitsrotzes.
Eine ganz besondere Zahl: 5551 * 2 ^ 819987 + 1