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Registrierungsdatum: 18. Oktober 2006

1

Mittwoch, 18. April 2007, 14:05

Gestern hat es in Braunschweig ge HEX t

Gestern ist aus Braunschweig dieser Fahrzeugtyp der HEX Bahn gekommen und habe ihn in Wolfenbüttel gesichtet. Weis jemand mehr.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

2

Mittwoch, 18. April 2007, 14:12

Die Heimat dieser Fahrzeug ist Halberstadt. Nur wie sollen die da zur Zeit hinkommen (z.B. zur Wartung usw)?

[URL=http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?4,3282786,3282786#msg-3282786]Auch ich habe schon mal zwei davon im Hbf in Braunschweig gesehen.[/URL]

Marcus

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

3

Mittwoch, 18. April 2007, 14:18

Für 15 euro von Werningerode bzw HAlberstadt nach Berlin, nicht schlecht.

DüWag Kutsche

unregistriert

4

Mittwoch, 18. April 2007, 14:34

Zitat

Original von Sam
Für 15 euro von Werningerode bzw HAlberstadt nach Berlin, nicht schlecht.


Dumper unterstüzt man nicht! ;-) *
Oder ist es gerecht, wenn es beim HEX Personale gibt, die zusätzlich Sozialleistungen vom Staat empfangen müssen, weil die Knete sonst nicht ausreicht?

Registrierungsdatum: 18. Oktober 2006

5

Mittwoch, 18. April 2007, 14:44

Vielleicht steht ein Teil der Fahrzeuge in der Umgebung wegen der Baustelle ganau so wie damals als der Bohlweg neue Schienen bekam. Und Trams für Nord Braunschweig auf dem Grundstück vom Wartungsdienst standen. Ich habe erst gedacht das ein paar Fahrzeuge in BS stehen , also eher am Rbf .

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

6

Mittwoch, 18. April 2007, 18:48

Ehrlich gesagt kenne ich die Beschäftigungssituation bei hex nicht und einen billigen Preis einfach pauschal zu verurteilen, so nach dem Motto "Die sind billig, da müssen die Beschäftigten bestimmt selbst rudern bei Wasser und Brot" finde ich blöd.
Ich bin eher auf dem Standpunkt, dass die Preise der Deutschen Bahn viel zu hoch sind (obwohl ich natürlich über die tatsächlichen Ausgaben nichts sagen kann, wer kann das schon). Soweit, dass ich mich über günstige Fahrpreise aufrege bin ich noch nicht;)!

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

7

Mittwoch, 18. April 2007, 19:12

Hallo,

Zitat

Ehrlich gesagt kenne ich die Beschäftigungssituation bei hex nicht


möchte auch nicht behaupten, mich bei HEX auszukennen, habe allerdings von mehreren DB-Kollegen/-innen aus der Ostharzregion, die infolge des Betreiberwechsels mit dem Gedanken gespielt haben, sich dort zu bewerben, die Information bekommen, daß die Gehälter im Fahr- und Zugbegleitdienst monatlich um einen mittleren dreistelligen Betrag unterhalb des DB-Niveaus (für seit 1994 neueingestellte Mitarbeiter!) liegen. Dies soll für eine Zugbegleiterin (Männer scheint es dort nach meinen Beobachtungen kaum zu geben...) so aussehen, daß in Steuerklasse 1 netto weniger als 1000 € im Monat überwiesen werden.
Nach meinem Kenntnisstand dürfte HEX beim Lohnniveu damit im näheren Umkreis das absolute Schlußlicht darstellen. Was ich davon halte, brauche ich hier sicher nicht zu erklären...


Gruß
Ulrich

*Disclaimer* - Die in diesem Beitrag genannten Zahlen erheben keinen Anspruch absolute Korrektheit, sondern beruhen auf Erzählungen, an deren Glaubwürdigkeit jedoch m. E. nicht zu zweifeln ist. Also, liebe Veoliaconnexoderwasauchimmer-Rechtsabteilung (Ich nehme ja mal an, es gibt nur eine, denn Eure vielen kleinen Minibahnen gründet Ihr doch wohl nur, um den kleinen Arbeitnehmer zu "wettbewerbsfähigen Konditionen" ausb... äh beschäftigen zu können, oder?), ich habe Euch nie des Dumpings bezichtigt.

DüWag Kutsche

unregistriert

8

Mittwoch, 18. April 2007, 21:19

Hallo,
es ist dennoch zu hoffen, dass hier nicht Connex oder besser "Veolia Verkehr" - okay, das Schöllereis scheint ja nun geschmolzen zu sein - die Schuld des Lohndumpings zugeschoben wird. Für den schwarzen Peter dürften doch eher die Aufgabenträger verantwortlich sein. Die Lohnkutscher haben sich doch nur entsprechend darauf eingestellt. Dass eventuelle Milchmädchenrechnungen schnell nach hinten losgehen können, zeigt ja das wunderschöne Beispiel der Nordostseebahn, einer Veolia-Tochter.

Nichtsdestotrotz wäre es natürlich schön anzusehen, wenn durch Ausschreibungen der Staatshaushalt geringer belastet wird. Wäre doch der kleine Mann nur nicht großer Verleirer, indem er für wenig Geld den Zug durch die Gegend kutschieren darf und gleichzeitig am Hungertuch nagen muss (wenn auch etwas überspitzt formuliert)...

Meine Meinung: Es sollte durchaus im ÖPNV und SPNV ein maximaler Gewinn erzielt werden. Dies jedoch bitte mit fair entlohnten Personalen.

Und die Moral von der Geschicht': Moral gibt's hier nicht!

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

9

Mittwoch, 18. April 2007, 21:48

Zitat

Meine Meinung: Es sollte durchaus im ÖPNV und SPNV ein maximaler Gewinn erzielt werden.


Das ist auch meine Meinung, wobei der "Gewinn" nicht immer rein materiell sein muß und unbedingt den Fahrgästen und Steuerzahlern zugute kommen sollte, jedoch - solange Regionalisierungsmittel im Spiel sind und somit nicht wirklich eigenwirtschaftlich gefahren wird, was im Nahverkehr annähernd überall der Fall ist - auf keinen Fall irgendwelchen Konzernen bzw. deren Aktionären.


Zitat

Dies jedoch bitte mit fair entlohnten Personalen.

Tja, dafür ist nunmal leider kein Geld da, denn das verbuddelt man lieber völlig sinnlos für zu hohe und nicht barrierefreie Bahnsteige wie z. B. in Schandelah. Für solche Nebensächlichkeiten wie ein attraktives Fahrplanangebot oder gar die Wahrung von Arbeitnehmerinteressen ist beim besten Willen kein Geld mehr da...

Gruß
Ulrich

Registrierungsdatum: 11. Juli 2006

10

Mittwoch, 18. April 2007, 21:51

Zitat

Original von DüWag Kutsche
Meine Meinung: Es sollte durchaus im ÖPNV und SPNV ein maximaler Gewinn erzielt werden. Dies jedoch bitte mit fair entlohnten Personalen.


Man kann nicht alles haben im Leben ;)

Wer einen maximalen Gewinn fordert, der muss automatisch seine Mitarbeiter ausbeuten und aus Teilbereichen eines Unternehmens so viel liquide Mittel wie möglich ziehen.

Wer einen maximalen Gewinn fordert, muss zum Beispiel bei der Wartung der Fahrzeuge sparen. Das bringt mir in der aktuellen Geschäftsperiode einen "tollen" zusätzlichen Effekt, u.a. auch schon dadurch, dass ich so schrecklich gut entlohntes Werkstattpersonal entlassen kann.

Aber gucken wir mal in die nächsten Perioden. Da habe ich zum einen schlechter bis mangelhaft gewartete Fahrzeuge. Das führt zum einen zu einer höheren Ausfallquote und zieht unzufriedene Fahrgäste nach sich, die sich evtl. dadurch dem Unternehmen abwenden -> Verlust von Fahrgeldeinnahmen!
Dann reduziert sich evtl. auch die Lebensdauer der Wagen, ich muss somit Neubeschaffungen vorziehen.
Zum anderen habe ich auch noch ein verschlechtertes Betriebsklima, da gerade Personal entlassen wurde. Die Motivation der Mitarbeiter sinkt, sie werden häufiger krank oder arbeiten langsamer, die Produktivität sinkt also.

Diese Kette könnte man jetzt unendlich fortsetzten.

Eine gute Unternehmensführung sollte nicht nur auf den Gewinn achten.


Stefan

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

11

Mittwoch, 18. April 2007, 23:16

Man darf nicht vergessen, dass es auch Leute gibt, die diese Arbeit erst annehmen. Aus meiner Sicht ist das "unter Preis verkaufen".
Und man sollte nicht vergessen, dass das Volk Volksvertreter wählt, die dieses zulassen. Unternehmen machen das, was sie dürfen.

@ Stefan
Haste recht, dass eine gute Unternehmensführung nicht nur auf den Gewinn achten soll, damit nämlich der Gewinn maximal wird;) Die Kette, die du aufzählst, würde ich auf Management-Fehler beziehen.
Richtig ist es ja, die Sachen nicht zu vernachlässigen und richtig zu investieren, damit der Gewinn auch maximal bleibt;)

Registrierungsdatum: 30. Mai 2006

12

Donnerstag, 19. April 2007, 13:22

Verschoben! Der HEX ist halt kein Bus, oder? :rolleyes: